Kein Murren in Mürren

JUNI 3.-5., MÜRREN:

2017-06 Mürren_KLAlberto Navarro Mojica der SZD Self Defense Schule in Ägeri rief sie alle zum alljährlichen Pfingsttreffen zusammen, hoch in den Wolken: in Mürren. Vereint im GKMAF Schweiz kamen sie alle: Schüler aus seinem Dojo, diejenigen aus der GKMAF Krellmann Kampfkunstschule in Baar, von dem Free Dragon Dojo in Biel und als grosse Überraschung auch der bekannte Portugiesische Kampfkünstler Vitor Ligarto.

So fuhr der Konvoi am Samstag bei strahlendem Sonnenschein los. Rechtzeitig zum Mittagessen trafen alle 40 Teilnehmer in Mürren ein. Danach begann das strenge Programm zum Thema: Bodenkampf. Denn leider enden fast 80% aller Strassenkämpfe auf den Boden. Um die Anwesenden darauf vorzubereiten, lehrte Navarro Mojica die Techniken – für alle Gurt- und Altersstufen entsprechend angepasst. Eine Herausforderung, die der Instruktor aus Ägeri gekonnt meisterte. Doch nicht nur Bodenhalter und Lösetechniken wurden geübt, sondern auch Situationen, die einen zu Fall bringen können. Hier lernten die Schüler, wie einfach es doch geht, den Gegner auf den Boden zu bringen. Und auch das Fallen muss gelernt sein, denn bereits beim Fallen kann sich das “Opfer” geschickt in eine günstigere Lage bringen, um den Gegner zu entmachten. Der Schweiss floss in Strömen, die Muskeln wurden strapaziert, doch die Teilnehmer murrten nicht.

Wenn nicht trainiert wurde, machte sich ein Teil der Truppe auf, weiter am Film der Kampfkunst.News zu drehen. Dieser Zusammenspann der Kampfkünstler Stephan Krellmann und Dragan Pavkovic interviewt nicht nur die grossen Meister in der Szene, sondern dreht auch einen eigenen Film. Er handelt von einem geheimen Code, der mit Kampfkünstlern in vielen Ländern gesucht wird – agentenmässig, aktionsgepackt und spannend. Mehrfache Wiederholungen von Kampfszenen, mehrfache Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven, etliche Stunden investiert, doch es murrte keiner.

Pfingstmontag zur Mittagszeit wurde das Lager offiziell beendet. Und wer nicht hinter dem Autosteuer sass, genehmigte sich endlich etwas Ruhe im Auto. Mit einem Lächeln im Gesicht und einem Reichtum an freudigen Erinnerungen erreichten sie ihr Zuhause wieder. Und bereits steigt wieder die Vorfreude der Kampfkünstler im GKMAF Verein auf das nächste Jahr wenn es heisst: Mürren – kein Murren!